Dürener Fragen: Ist das Kunst?

Hallo Düren,

Düren spüren stellt manchmal auch Fragen, Dürener Fragen. Obiges Foto ist im Theodor-Heuss-Park an der Bismarckstraße aufgenommen, eine kleine Anlage gleich am Wirteltor-Gymnasium und an der Stadthalle. Mittendrin ein Gebilde aus Metall, es sieht verrostet aus, es ist mit Graffiti bemalt, teils verbogen und im Innern wuchert Unkraut zwischen Müll. Was hat es mit diesem Teil auf sich? Wo kommt es her, wer hat es gemacht? Ist das Kunst, die man nicht auf Anhieb versteht? Ist es schön, ist es nicht schön? Was meinen die Düren spüren-User? Wer weiß etwas über dieses Werk, an dem wir oft vorbei gekommen sind, ohne die Bedeutung zu wissen. Wer weiß Rat? Wir bitten um Antworten – und sind gespannt.

Das etwas andere Foto-Projekt “12 Monate”: Ein Blick auf die Stadthalle…

Hallo Düren,

eigentlich haben wir unser Foto-Projekt “12 Monate” dieses Jahr im Willy Brandt-Park angesiedelt. Jeden Monat ein Bild vom gleichen Standpunkt aus, um die Veränderungen im Lauf des Jahres zu dokumentieren.
Auf vielfältigen Wunsch werfen wir – so nebenbei – auch einen Blick auf die Stadthalle. Um… Naja, um auch hier den Fortschritt zu zeigen. Nur: welchen Fortschritt? Geht hier irgend etwas weiter? Wie lange dauert es noch, bis irgend etwas weiter geht? Die Antwort überlassen wir unseren Usern. Und schließen mit den Worten: auch Verfall kann Fortschritt sein…

Lisas Welt: Wenn’s nicht so läuft…

Düren spüren-Nachwuchsreporterin Lisa Latotzki hat sich neulich den Fuß verstaucht – auf dem Trampolin. Jetzt kann sie sich ständig von ihren Eltern anhören, dass sie besser aufpassen soll. Oh Mann, nervig… Aber sie weiß sich zu wehren…
Hören Sie selbst:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

Das Bild zum Sonntag

Düren spüren ist ja ein unabhängiges, neutrales Blog. Nichts und niemand kann uns beeinflussen. Wir sind nicht käuflich, schon gar nicht bestechlich. Jawoll, so ist das!!! Deshalb bringen wir heute, zum Wahl-Sonntag, ein Foto, das überhaupt nicht Partei ergreift. Im Gegenteil: Hier, an der Rüttger-von-Scheven-Straße, nahe des Europaplatzes, haben wir diese Wahlplakat-Ständer abgelichtet – von hinten. So ist nichts drauf, kein (leeres) Versprechen, kein Zahnpasta-Lächeln aus einem mit Photoshop geglätteten Gesicht, das auf einmal zwei Jahrzehnte jünger ausschaut… Nichts! Wir zeigen nichts. Was aber nicht heißen soll, dass wir nicht wählen. Das machen wir, natürlich. Was? Das ist und bleibt Wahl-Geheimnis. In diesem Sinne: Schönen Sonntag.
Das gilt auch für Bayern-Fans…

Des Düreners liebstes Kind

Die Autoschau auf dem Annakirmesplatz. Da schlagen (Männer-)Herzen höher. Neue Kutschen, alte Schätzchen, jede Menge Auswahl. “Kann ich mir nicht leisten”, sage ich einem Verkäufer vor einem schicken Renner. “Ach was”, sagt der, “macht doch alles die Bank.” Warum fällt mir in diesem Moment Griechenland ein? Bestimmt nur, weil der Himmel grad grau ist und es eben noch geschüttet hat. Wäre doch schön, wenn wir ein bisschen griechische Verhältnisse hätten, also wettermäßig.
Morgen, Sonntag, geht sie übrigens weiter, die Autoschau auf dem Kirmesplatz. Viel Vergnügen.

Eine kleine Geburtagsgeschichte…

Nach einigen technischen Problemen soll es dann mal weiter gehen hier auf Düren spüren – mit einer kleinen Geschichte aus einer ganz normalen Dürener Familie:

Der Vater hatte Geburtstag und freute sich sehr über den Beitrag der Tochter, die ihn mit einem sehr netten Podcast überrascht hatte. Später hielt sich die Familie in Köln auf. Der Vater wollte sich eine Jacke kaufen, eine modische, klar, was sonst? Flugs suchte er sich eine aus – aber Teile der Familie schüttelten den Kopf. Nöö, diese Jacke wäre nichts, lass mal, näher wurde das nicht erläutert. Aber die Gesichter sprachen Bände: Glaubst du nicht, du bist…, na ja, ein bisschen zu alt für so eine Jacke? Der Vater glaubte, genau das zu lesen…

Dann in einem anderen Laden: Zwei junge Verkäufer unterhalten sich. Der Eine versucht einer Kleiderpuppe Espandrillos anzuziehen. Ein anderer Verkäufer scheint dieses Schuhwerk nicht zu kennen. Sagt der erste Verkäufer: “Die sind Kult in Spanien. So wie bei uns Chucks!” Da nickt der Andere.
Und der Vater denkt: Verdammt, du bist wirklich nicht mehr der Jüngste.
Espandrillos kennt er nämlich gut. In den 80er-Jahren trugen die alle, vor allem junge Mädchen und Frauen. Die 80-er! Da hat an die beiden Verkäufer in Köln noch niemand gedacht…

 

 

Happy Birthday!

Alles Liebe zu Deinem Geburtstag!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Deine Lisa

Als würde Düren in Flammen stehen…

Dieser Tage, überall in und um Düren: Rapsfelder. Unser Foto entstand auf der Höhe bei Birgel und bietet einen schönen Blick aufs Städtchen. Annakirche, Christus- und Marienkirche, Rathaus, Kreisverwaltung, mittendrin das im Volksmund so genannte Provinzial-Hochhaus. Davor leuchtendes Gelb. Das ist nicht politisch gemeint, eher könnte man meinen, vor Dürens City stünde einen Flammenmeer. Ist natürlich nicht so, das ist Raps – ein wenig aufgelöst durch die Perspektive eines Teleobjektives. Hier oben bei Birgel sind viele Felder und Wege. Nett für Spaziergänge. In diesem Sinn einen schönen Maifeiertag.

Das Bild zum Sonntag

26 Grad. Kaum zu glauben. Und die ersten sagen: “Dass das immer so schnell gehen muss… Viel zu warm!”
26 Grad. Schaffen wir heute noch mehr? Schönen Sonntag!

Fundsachen: Rot-grün in Düren…

Ist das schon die vorweg genommene Landtagswahl vom 13. Mai? Das Ergebnis? Rot-Grün?
Vielleicht. Das Bild entstand in der Stadtgärtnerei an der Valencienner Straße. Die Gewächshäuser können beleuchtet werden, etwa bei Feiern und Veranstaltungen. Rot und grün. Warten wir ab, was tatsächlich kommt. Vielleicht brauchen wir noch eine Farbe, wenn gewählt ist. Vielleicht fällt grün weg und schwarz kommt hinzu. Schwarz wie die tiefe Nacht. Oder ein Boot, das von Menschen mit Augenklappen geentert wird. Wer weiß… Nur gelb werden wir kaum benötigen. Die gelben Glühlampen haben wohl ausgedient in der Stadtgärtnerei. Sie sind nirgendwo mehr zu sehen. Zumindest im Moment. In einiger Zeit kann das wieder anders sein. Kann sein, dass dann einer kommt und sie wieder anknipst.
Mal sehen.