Nachtrag zum kleinen Erziehungsratgeber: Gedanken zum kindlichen Quengelfaktor

Kurzer Nachtrag zu unserem letzten Teil im kleinen Erziehungsratgeber. Es ging um die Frage, ab wann und ob überhaupt Kinder bei der Urlaubsplanung ein Mitspracherecht haben sollten. Rolf M. Braun schreibt, dass Kinder so ab einem Alter von 12 Jahren durchaus mitreden sollten. Keine Einwände. Das ist übrigens genau das Alter, in dem sich unsere Tochter befindet. Sie hat ja neulich schon ihre Wünsche geäußert. Malediven, Karibik… Das ginge doch auch mit dem Motorrad, oder???

Tja, der Vater hätte da im Grunde auch nichts gegen … Im Übrigen wird schnell, viel zu schnell der Tag kommen, an dem die Tochter gar nicht mehr über den Urlaub mitentscheiden will, weil sie viel lieber alleine fahren möchte (wie schnell die Zeit vergeht, schluchz…) Erste Anzeichen gibt es bereits… Paris wäre nicht schlecht, sagt sie, Paris mit einer Freundin, erstklassiges Hotel, erstklassiges Essen, dann mit einem Taxi nach Lille, weil sie da schon im Rahmen eines Schüleraustausches war. Tjaja…
Peter Borsdorff hat uns geschrieben, dass ihm das Wort Quengelfaktor ganz gut gefällt. Oh ja! Das lässt sich mühelos erweitern. Quengelware im Supermarkt ist auch sehr schön. Gleich an der Kasse (warum bloß nur???). Die Kinder wollen das Überraschungsei, die Eltern verbieten es oft (nicht immer ), und spüren, wenn sie hart bleiben, bisweilen böse Blicke von anderen Kunden, die auch an der Kasse warten.
Das übrigens ist auch im Urlaub so…
Ach ja, das noch zum Schluss. Noch mal schnell zum Quengelfaktor in den Ferien. Der ist auch von Erwachsenen bekannt: Schlechtes Essen, mieses Hotel, zu heiß, zu kalt, kein Handtuch auf der Sonnenliege, zu viel Kindergeschrei…

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